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Erkundungsbohrung in der Altstadt

Pressemitteilung vom 20.3.2009 zur Erkundungsbohrung
wegen der Hebungsrisse
an Gebäuden in der historischen Altstadt von Staufen:

Die Erkundungsbohrung muss näher an das Sondenfeld der ursprünglichen Erdwärmebohrungen verlegt werden.

Die am Montag, den 9.3.2009 begonnene Erkundungsbohrung (EKB 1) hinter dem historischen Rathausgebäude in der Rathausgasse hat eine Tiefe von 17,8 Meter erreicht. Hier stellte sich aber heraus, dass das Bohrloch der EKB und das Sondenfeld der sieben Erdwärmebohrungen (EWS 1-7) durch eine tektonische Verwerfung sich auf zwei geologisch verschiedenen Erdschollen befinden.
Dadurch hat sich die Notwendigkeit ergeben, eine zweite Erkundungsbohrung (EKB 2), die sich auf der gleichen Erdscholle wie die ursprünglichen Erdwärmebohrungen befinden, vorzunehmen. Nur durch diese zweite Erkundungsbohrung ist es möglich, die geplanten Untersuchungen durchführen zu können. In der Bohrung sollen geotechnische Versuche und Grundwasseruntersuchungen durchgeführt und geophysikalische Messungen vorgenommen werden. Allerdings wird die ursprüngliche Erkundungsbohrung (EKB 1) auch weiterhin als Grundwassermessstelle ausgebaut und steht für weitere Messungen zur Verfügung. Durch sie und begleitende seismologische Untersuchungen haben sich erste Erkenntnisse über den Untergrund ergeben. Die Dauer der Arbeiten wird mit etwa sechs bis acht Wochen veranschlagt.

Weitere Informationen über Zwischenergebnisse werden beim angekündigten Pressetermin am 9.4.2009 erläutert.

Staufen im Breisgau, 20.3.2009
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