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Presseerklärung zu den Hebungsrissen

Zu 1:
Die Anzahl der geschädigten Gebäude blieb in den letzten beiden Monaten unverändert. Bisher wurden 69 Schlichtungsanträge für Sofortmaßnahmen eingereicht.

Zu 2:
Seit Anfang dieser Woche finden die zweimonatigen Messungen des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald statt. Die Auswertung der Messergebnisse wird zur Dezembersitzung des AK Hebungsrisse vorliegen und im Anschluss kommuniziert werden. Nach Auswertung einzelner Punkte verringert sich die Abnahme der Hebungsgeschwindigkeit.

Zu 3:
Aus Sicht des Büros für Baukonstruktionen sind weiterhin neue Schäden an Gebäuden zu verzeichnen. Insbesondere Pflasterbeläge, Fenster, Türen und Decken müssen regelmäßig überprüft und Mängel behoben werden.
Der Werkstattschuppen hinter dem Technischen Rathaus muss statisch ertüchtigt oder in Kürze rückgebaut werden. Die Entscheidung wird im Laufe der nächsten beiden Wochen fallen.

Zu 4:
Das Angebot der Firma Anger’s Söhne ist zwischenzeitlich beim von der Stadt beauftragten Ingenieurbüro eingegangen. Die Prüfung wird voraussichtlich Ende dieser Woche abgeschlossen sein, sodass der Auftrag zur Verlegung der Erkundungsbohrung 2 unterflur umgehend erfolgen kann.

Zu 5:
Es ist angedacht, in der 1. Jahreshälfte 2013 ein weiteres Fachkolloquium in Staufen abzuhalten. Die Abstimmung erfolgt mit dem Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung LGRB. Der Termin wird schnellstmöglich kommuniziert.
Hier soll nochmals allen Fachexperten die Gelegenheit gegeben werden, sich zum Fall Staufen und den bisherigen Schadensabwehrmaßnahmen zu äußern, insbesondere eventuell weitere Vorschläge für zusätzliche Maßnahmen zu unterbreiten.

Die nächste Pressekonferenz findet am Donnerstag, den 20. Dezember 2012, um 11 Uhr im Ratssaal des Rathauses statt.

Staufen, den 21. November 2012
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