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Presseerklärung zu den Hebungsrissen

Zu 1:
Die Höhenmessungen des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald, Stand 23.04.2015, sind mittlerweile ausgewertet; gemessen wurden 41 Punkte. Während 24 Punkte noch einen Hebungsbetrag > 1 mm/Monat aufweisen, liegt der Betrag bei 17 Punkten bereits unter 1 mm/Monat. In der Jägergasse und Rathausgasse wurden die höchsten Messungen mit 2,54 mm/Monat festgestellt.

Zu 2:
In den nächsten Tagen werden im Bohrloch der Brunnenbohrung 4 zahlreiche hydraulische Tests durchgeführt, insbesondere um die Parameter des endgültigen Ausbaus der BB 4 festzulegen. Anhand von Pumpversuchen sollen die Reaktionen der benachbarten Bohrungen, Erkundungsbohrung 2 und Brunnenbohrung 3, geprüft werden.
Nach Abschluss der Testphase wird feststehen, welche Wassermengen aus jedem der drei Brunnen entnommen werden, um eine optimale Gesamtabsenkung bei möglichst niedrigen Pumpraten zu erzielen. Dann wird der endgültige Brunnenausbau mit dem in-zwischen dafür aufgestellten neuen Bohrgerät erfolgen. Nach Fertigstellung der Bohrung erfolgt der Bau des Schachtes und anschließend im Sommer der Rückbau der Baustelle.

Zu 3:
Aufgrund der andauernden Hebungen nehmen die Schäden an den einzelnen Gebäuden vor allem im Zentrumsbereich weiter zu. Dies belegen die monatlichen Rissverlaufsprotokolle des mit der statischen Sicherung beauftragten Büros für Baukonstruktionen aus Karlsruhe.
Das Büro berichtet über laufende kleinere Schäden an diversen Gebäuden. So gibt es neben der Instandsetzung klemmender Fenster und Türen, gelöste Putze zu sichern und Schäden an Bodenbelägen auszubessern.

Zu 4:
Bei der Schlichtungsstelle sind mittlerweile insgesamt 284 Schlichtungsanträge eingegangen, davon 124 im vereinfachten Verfahren.
Im Rathauscafé wurde die Zeit des Pächterwechsels genutzt um anstehende, hebungsbedingte Sanierungsarbeiten durchzuführen. Die Arbeiten sind weitestgehend abgeschlossen, so dass in Kürze mit einem neuen Pächter eine Wiederinbetriebnahme erfolgen kann.

Zu 5:
Die Stiftung setzt ihre im Jahr 2010 begonnene Arbeit zur Unterstützung der Rissgeschädigten fort. Neben dem Verkauf von Staufenbriefmarken und -taschen liegt der Schwerpunkt auf dem Abverkauf der noch über 2000 vorrätigen Staufenkrüge.
Mit kostenlosen Anzeigen in verschiedenen Medien wird auch gegen das Vergessen gekämpft.

Zu 6:
Die nächste Presseerklärung erscheint nach der Sitzung des Arbeitskreises Hebungsrisse, der am Mittwoch, den 9. September 2015, das nächste Mal tagt.
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