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Presserklärung zu den Hebungsrissen

Zu 1:
Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald hat ab dem 7.3.2016 die ersten Höhenmessungen im neuen Jahr durchgeführt. Hierbei konnte der Trend der weiter rückläufigen Hebungsbeträge bestätigt werden. Betrachtet man die letzten 12 Monate ab Datum der Messung, lagen Stand 29.06.2015 noch 13 Messpunkte über 2 mm/Monat. Die Zahl der Messpunkte über 2 mm/Monat sanken am 07.03.2016 auf 8. Berücksichtigt man die gesamten gemessenen Punkte, so liegen nur noch 19 % über 2 mm/Monat und in der Spitze wurden nur noch 2,1 mm Hebung pro Monat festgestellt. Ferner konnte bei der aktuellen Messung die bisherige Abgrenzung des Hebungsbuckels bestätigt werden. Die BB 4 scheint die ersten positiven Auswirkungen zu zeigen, allerdings müssen weitere Messungen dies noch bestätigen. Bei Summierung der Hebungsbeträge wurde zwischenzeitlich eine Geländeerhöhung im Zentrumsbereich von 55-57 cm erreicht. Die nächsten Höhenmessungen sind für Ende Juni und Mitte Oktober 2016 vorgesehen.

Zu 2:
Aufgrund von Unregelmäßigkeiten im Pumpbetrieb mussten im Februar sowohl in der Erkundungsbohrung 2 als auch in der Brunnenbohrung 4 umfangreiche Wartungsarbeiten ausgeführt und Pumpen getauscht werden. Im Bohrloch der EKB 2 wurden ferner Ausfällungen an der Sperrohrwandung und im Bohrloch entfernt. Die Reinigungsarbeiten, der Firma Anger`s Söhne konnten für beide Brunnen Ende Februar abgeschlossen werden. Seitherr sind die Sollwerte der Wasserspiegelabsenkung wieder erreicht.

Zu 3:
Aus Sicht des Büros für Baukonstruktionen gibt es in Bereichen, in denen über einen längeren Zeitraum keine Bewegungen sichtbar waren, erneut zusätzliche Schäden. Betroffen sind hiervon insbesondere der Zentrumsbereich hinter dem historischen Rathaus, der Bereich Lilienhofschule und die Hauptstraße. Im historischen Rathaus ist in einem Büro im 1. OG die Decke zu ertüchtigen.

Zu 4:
bnNETZE GmbH sieht nach Überprüfung der Dehnungsbögen im Januar 2016 keinen akuten Handlungsbedarf. Die gemessenen Bewegungen liegen unter 1 mm. Die Überprüfung des Gasnetzes erfolgt weiter turnusmäßig im zweiwöchigen Rhythmus. Die Daten der Kanalbefahrungen im Hebungszentrum werden gerade ausgewertet. Es gibt erste Hinweise auf Schäden, die repariert werden müssen.

Zu 5:
Das Regierungspräsidium Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau, hat die Daten des Banners zum Schadensfall Staufen überarbeitet und aktualisiert. Der an der Fassade des Pumpenhäuschens befestigte Banner wurde erneuert und steht Interessierten zur Verfügung. Ferner sind umfangreiche Informationen, auch die Sachstandsberichte, auf der Homepage des Regierungspräsidiums zu finden.

Zu 6:
Die nächste Presseerklärung erscheint nach der Sitzung des Arbeitskreises Hebungsrisse, der am Mittwoch, den 11. Mai 2016, das nächste Mal tagt.

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