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Presserklärung zu den Hebungsrissen

Zu 1:
Nachdem zum Ende des vergangenen Jahres und zu Beginn 2016 Störungen und Ausfälle in allen drei Brunnen zu unterschiedlichen Zeiten zu verzeichnen waren, läuft der gemeinsame Pumpbetrieb seit Ende Februar erneut ruhig und störungsfrei. Für Oktober 2016 ist eine Kamerabefahrung, Pumpeninspektion und Reinigung der Brunnenbohrung 3 und 4 (BB 3 und 4) vorgesehen, ferner soll danach über das weitere Vorgehen zum endgültigen Ausbau der BB 4 entschieden werden.
Alle drei Brunnen sollen in regelmäßigen Abständen mit einer Kamera befahren, die Pumpen inspiziert und gereinigt werden.
Die Prüfzyklen wurden für März/April 2019 und 2022 also im dreijährigen Rhythmus  festgelegt, dies immer unter der Voraussetzung, dass alles reibungslos verläuft.


Zu 2:
In der Zeit vom 27. bis 30. Juni 2016 finden die nächsten Höhenmessungen des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald statt. Dort können dann die Auswirkungen der Inbetriebnahme der BB 4 überprüft werden. Bei Summierung aller Hebungsbeträge wurde im Zentrumsbereich zwischenzeitlich eine Geländeerhöhung von bis zu 57 cm erreicht; bei derzeitigen Hebungen von 2 mm pro Monat erhoffen wir uns eine weitere Reduzierung der Geschwindigkeit.


Zu 3: 
Das Büro für Baukonstruktionen berichtet über Schäden an Dachdeckungen und Putzfassaden, ferner ist im historischen Rathaus eine Boden-/Deckenöffnung zur Sichtung der Konstruktion herzustellen und die Spindeltreppe zu ertüchtigen. Auch an den Kanälen der Hauptstraße und Rathausgasse müssen Schäden repariert werden.


Zu 4: 
Bislang wurden in einem festgelegten Rhythmus auch die Gashausinneninstallationen in den betroffenen Gebäuden durch einen örtlichen Installationsbetrieb auf Leckagen überprüft. Die Koordinierung der Prüfungen erfolgte für die Eigentümer über die Schlichtungsstelle, ferner wurde der hierdurch entstandene Kostenaufwand über die Schlichtungsstelle abgerechnet. Nach Erörterung der Thematik mit Fachexperten wie auch dem Arbeitskreis Hebungsrisse, angestoßen durch die Energieaufsicht beim RP Freiburg, wird ergänzend eine Bewertung des jeweiligen Anlagenzustands empfohlen. Für die Funktionsfähigkeit der Gashausinneninstallationen sind die jeweiligen Hauseigentümer verantwortlich, auch kann vom Energieversorger bei einer nicht einwandfreien Anlage die Lieferung eingestellt werden. Eigentümer und Stadt müssen daher ein Konzept zur Erlangung der erforderlichen Informationen erarbeiten. Nicht nur die Leitungen zum jeweiligen Heizungsbrenner sondern alle Gasleitungen in den Häusern müssen sicher bleiben.


Zu 5:
Am 20. Mai 2016 ist der Startschuss der großen Lotterie der Staufenstiftung. Bis zum Ende des Jahres 2016 werden 50.000 Lose zu einem Preis von je 2,50 € verkauft; es gibt 5.000 Preise zu gewinnen, die 100 Hauptpreise werden am 06.01.2017 unter notarieller Aufsicht gezogen, ferner soll mit dieser Aktion das Stiftungskapital zugunsten der Rissegeschädigten erhöht werden. 


Zu 6:
Die nächste Presseerklärung erscheint nach der Sitzung des Arbeitskreises Hebungs­risse, der am Mittwoch, den 13. Juli 2016, das nächste Mal tagt.

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