Weltoffen- und Heimatverbundenheit
Lesung aus Texten von Marie Luise Kaschnitz Agendakreis Bollschweil

Sonntag  22.10.06  16.00 Uhr   Bürgerhaus Grunern

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Veranstalter:17. Kulturwoche: SPIEGELBILDER
Veranstaltungsort:

Spiegelzelt

Datum:Sonntag  22.10.06  20.00 Uhr
Sonstiges:Dauer: 70 Min.(ohne Pause)   10,- Euro

Lesung aus Texten von Marie Luise Kaschnitz

Es lesen: Karl Dischinger, Annemarie Kugge, Michael Marschall von Bieberstein, Inghard Wellner, Friederike Zimmermann und Anne Freyer  (Agendakreis Bollschweil).

Marie Luise Kaschnitz (eig. Freifrau von Kaschnitz-Weinberg), geb. 31.1.1901 in Karlsruhe, gest. 10.10.1974 in Rom, schuf in knapper, doch eindringlicher Sprache bedeutende Prosawerke und lyrische Gedichte, für die sie vielfach geehrt wurde. Sie wuchs als Tochter eines Offiziers (von Holzing-Berstett) in Potsdam, Berlin und Bollschweil auf und heiratete1925 Guido Freiherr von Kaschnitz-Weinberg, den sie in den Folgejahren auf dessen archäologischen Studienreisen durch Italien, Griechenland, Nordafrika und die Türkei begleitete. Die Begegnung mit der Antike wurde wesentlich für ihr literarisches Schaffen.1971 begann ihre Freundschaft mit Peter Huchel. Begraben liegt sie in Bollschweil, dem Familiensitz des Vaters.

Karlsruhe, Potsdam, Berlin, Weimar, Bollschweil, Rom, Königsberg, Marburg, Frankfurt, wieder Rom und dazu ausgedehnte Reisen – diese Stationen im Leben der Dichterin sind Zeugen ihrer Weltoffenheit.  Heimatverbundenheit, Verwurzelung und innere Ruhe hat Marie Luise Kaschnitz aber nur in Bollschweil empfunden. Deshalb ist sie auch immer wieder hierher zurückgekehrt und das kleine Buch „Beschreibung eines Dorfes“ legt davon lebhaft Zeugnis ab.Diesen biografischen Spannungsbogen der Dichterin zwischen Weltoffenheit und Heimatverbundenheit stellt die Lesung in den Mittelpunkt.

Dauer: 70 Min. (ohne Pause)    10,- Euro

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