Clothing a priori

Die Schlussworte aus Goethes „Faust II“ stehen als Motto über der Matineeveranstaltung, in deren Mittelpunkt eine Models, Gedichte und singende Männer stehen.
In dieser Modenschau von „Clothing a priori“ kann man etwas von der Mode sehen, die in der Geschichte wohl immer unzertrennlich mit dem Weiblichen verbunden war, auch wenn sie sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts ziemlich rar gemacht hat:
Hohe Taillen, schwingende Röcke, zarte Farben, kostbare Stoffe …

Mephisto wird es sich nicht nehmen lassen, diese erhabenen Schönheiten ein bisschen
zu stören. Der Schauspieler Rainer G. Mannich , der sonst als Mephisto durch Staufens Gassen führt, wird die Schau moderieren.
„ Auch könntet ihr anständig nackter gehen.
Das lange Faltenhemd ist übersittlich!“
(Goethe, Faust II )

Den musikalischen Rahmen gestaltet der Männergesangsverein Eintracht Bollschweil
mit alten deutschen Volksliedern.

„Clothing a priori“ heisst die Mode von Diane Dill . Sie wurde in München geboren, studierte Kostümdesign am Mozarteum Salzburg und in Hamburg und arbeitete lange als Kostümbildnerin in der Filmbranche, bevor sie sich selbständig machte.
Seit zwei Jahren entwirft sie Kleider und Ensembles, die es nur einmal gibt oder in einer sehr kleinen Serie. Die edlen Stoffe wie gecrashte Seide, Samt, Leinen oder Organza, sind teilweise handbemalt und bestickt.

75 Min., ohne Pause
Eintritt: € 8,- / erm. 6,-
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