Ovids "metAMORphosen"

Vier Menschen in einem Abteil des Nachtzuges E 833 von Milano nach Neapel:
eine Dame, ein stattlicher Herr im weißen Anzug, Tante Flavia und Bruno, ihr charmanter kleiner Neffe mit Überbiss. Die italienische Landschaft fliegt vorbei, man sitzt, träumt, isst und erzählt… Geschichten von Ovid.

Geschichten von der Entstehung der Welt - voll sportlicher Nymphen, liebestoller Götter und eifersüchtiger Ehefrauen . Man erfährt, wie sehr Flussgötter Tütensuppen hassen und warum die ersten Grillfeste der Menschheit misslingen mussten.

“Caffè, té, Coca-Cola, acqua minerale, panini...!”
Der Zug saust in die Nacht und irgendwann wird Bruno klar, es sind die Götter selbst, die mit ihm im Nachtzug E 833 sitzen und ihn nach Neapel begleiten...
“Humor- und niveauvoll, ein absolut mitreißender Abend“, urteilt die Presse.   

Bea von Malchus war die Metamorphose in Person. War die Künstlerin eben noch der liebeskranke Jupiter, so würgt und malträtiert sie   kurz darauf, zum Schreien komisch, als dessen eifersüchtige Gattin Juno ihren Ehemann. Einen Atemzug später flirtet sie als überkandidelte Tante Flavia ungeniert einen Herren im cremefarbenen Anzug an, um sich dann als überbissgequälter Sechsjähriger in die Zuschauerherzen zu spielen. Madonna, es ist einfach schön, in Italien mit dem Zug zu reisen, sagte die Schauspielerin abschließend. Dem konnten sich die begeistert applaudierenden Zuschauer nur anschließen.“

85 Min., mit Pause
Eintritt: € 10,- / erm. 8,-
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