Vortrag

Prof. Hans-Martin Gauger geht den literarischen, geografischen und zeitgeschichtlichen Zusammenhängen in Hebels großem Poem „Die Vergänglichkeit“ nach.   

Johann Peter Hebel ( geb. 10.5.1760 in Basel, gest. 22.9.1826 in Schwetzingen), volkstümlich-realistischer Dichter mit hintergründigem Humor, Begründer der alemannischen Mundartdichtung. Hebel erhob Kurzgeschichte, Schwank und Anekdote (Kalendergeschichten) in den Rang von Kunstwerken. Einziger badischer Schriftsteller, der mit seinen Werken in die deutsche Nationalliteratur aufstieg und zu Weltruhm gelangte.

Hans-Martin Gauger , 1935 in Freudenstadt geboren, Philosophie- und Studium des Französischen, Englischen und Deutschen an den Universitäten Tübingen, Leicester und Paris. 1969 Berufung zum Professor für Romanische Sprachwissenschaft an die Universität Freiburg, wo er bis zu seiner Emeritierung lehrte. Von 1984 bis 1991 Vizepräsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt 2004 „Was wir sagen, wenn wir reden“. Gauger ist mit einer Spanierin verheiratet und in beiden Ländern (und Sprachen) heimisch.

Dauer: 60 Min.      Eintritt: 7,-
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