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Staufen im Krieg 1914 - 1919: Das Kriegstagebuch Rudolf Hugards aus dem Ersten Weltkrieg

Einleitung

Am Annafest 1914 in der Frühe traf hier die Nachricht ein, daß Serbien das österreichische Ultimatum abgelehnt habe. In der Überzeugung, daß ein Krieg unvermeidlich sei, begann ich am Abend dieses Tages mit meinen Aufzeichnungen. – Diese Aufzeichnungen geschahen in der Weise, daß ich jeweils abends die Vorgänge auf ein Oktavblatt aufzeichnete und diese Blätter in meine geschichtliche Zettelsammlung einreihte. – Von Zeit zu Zeit machte ich dann die Abschrift in dieses Buch, wobei ich die Notizen auch dann kopierte, wenn sich mittlerweile ihre Unrichtigkeit herausgestellt hatte, um den ursprünglichen Eindruck der Ereignisse nicht zu verwischen. Als „P.S.“ habe ich dann die Richtigstellung beigefügt.

Staufen, im Spätjahr 1919

Rudolf Hugard  

 

Zur vorliegenden Edition:

Die Chronik wird im Folgenden wortgetreu ediert; lediglich Abkürzungen wurden durchgängig aufgelöst sowie offensichtliche Schreibfehler berichtigt. Zusätze oder Erläuterungen werden mit eckigen Klammern kenntlich gemacht. Die Chronik lagert heute im Generallandesarchiv Karlsruhe, Abt. 65, Nrn. 11.645–11.646.

Stadtarchiv Staufen, Jörg Martin, 2014–2016

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