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Kulturwoche 2006 

SPIEGELBILDER

Das historische Spiegelzelt, erbaut 1949 in Belgien als Tanzpalast aus Mahagoniholz, mit farbigen Glaseinlagen, geschliffenen Spiegelglassäulen, Sitznischen und einer Bar, bietet eine ideale Clubatmosphäre für die Veranstaltungen der Kulturwoche.

 GRUSSWORT 

Zur diesjährigen 17. Staufener Kulturwoche laden wir Sie recht herzlich ein.
Dank unserer Sponsoren finden die meisten Veranstaltungen auch in diesem Jahr wieder im besonderen Ambiente eines historischen Spiegelzeltes statt.
Unser Motto „Spiegelbilder“ ist dabei nicht allein eine Anspielung auf diesen Ort, es beschreibt auch auf bildhafte Weise die Arbeit von Künstlern. In einem Spiegel sehen wir  nicht die Realität, sondern ein verändertes Abbild der Wirklichkeit.
Künstler setzen sich, jeder auf seine Weise, mit der Realität auseinander. Mit ihrer Kunst können sie aber auch Gefühle und Empfindungen, Ängste und Träume, unausgesprochene Gedanken und Dinge, die in der Luft liegen, sichtbar machen. Sie halten den Menschen so einen Spiegel vor, in dem diese sich wiedererkennen, obwohl die Wirklichkeit verfremdet gespiegelt  wird.

Das kann betörend sinnlich sein wie bei der Carmen–Aufführung des georgischen Tanztheaters Mimodram oder entlarvend wie die Parodien des politischen Kabarettisten Reiner Kröhnert. Die gespiegelte Realität kann uns auch herzlich zum Lachen bringen, wie der amerikanische Ausnahmekomiker Peter Shub mit seinem preisgekrönten Programm beweist. Das Lachen kann aber auch mitunter im Halse stecken bleiben, wie so manches Frage-Antwort-Spiel des französischen Kultreporters Alfons in der deutschen Provinz zeigt.

Lassen Sie sich überraschen!
Wir wünschen Ihnen auch in diesem Jahr wieder anregende und unterhaltsame Stunden in der Fauststadt Staufen und freuen uns auf Ihren Besuch. 

Germar Seeliger                                      Michael Benitz    
Kulturreferent                                         Bürgermeister

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